Filmkritik zu No Country For Old Men

No Country For Old Men No Country For Old Men No Country For Old Men
Psychokiller auf Tour
Wenn man von einem emotionslos blickenden Typen verfolgt wird, der mit einer Schallgedämpften Shotgun auf einen los geht, hat man ein ziemlich ernstes Problem. Llewelyn Moss ist leider in der unglücklichen Lage dieses Problem zu haben. Auf der Jagd von Wüstentieren stößt er auf ein paar Autowracks und einige frische Leichen. Es scheint als wäre ein Drogendeal nicht gerade wie geplant über die Bühne gegangen und nur ein bisschen weiter findet Llewelyn dann auch noch einen Koffer mit zwei Millionen Dollar. Natürlich möchte der eigentliche Besitzer des Koffers diesen gerne wieder haben und so beginnt die Jagd auf den Finder.

Psycho mit Prinzipien
Chigurh, so der Name des völlig irren Killers, sieht eigentlich erstmal harmlos aus. Gemütlich läuft er mit seiner Druckflasche umher und tötet dann auch noch mit einem sanften Lächeln auf dem Gesicht unter Verwendung seines Bolzenschussgerätes. Auch für einen kurzen Smalltalk ist der Psycho zu haben, bevor er sein Opfer mit seiner schallgedämpften Shotgun niederstreckt, manche haben sogar das Glück um ihr Leben beim Münzewerfen spielen zu dürfen.

Stille Spannung
Der Film besitzt keinen Soundtrack, was dem Film in jeder Beziehung zu Gute kommt. Die Stille unterstützt fast durchgängig beim Spannungsaufbau. Der Zuschauer fühlt sich in dramatischen Szenen durch die fabelhaft inszenierte Soundkulisse regelrecht im Geschehen, was die Wirkung der Szenen noch verstärkt.

Schauspieler und Handlungsstränge
Keine Minute der zwei Stunden Spielzeit ist verschwendet. Abwechslung schafft der Film durch Wechsel zwischen den beteiligten Hauptpersonen, dem Sheriff, dem Psychokiller und Llewelyn.
Die geschaffene Atmosphäre ist beängstigend und doch lockern Dialoge mit viel schwarzen Humor gespickt, die Szenen auf. Überhaupt ist nahezu jedes Gespräch anspruchsvoll und es macht einfach Spaß dem Dialog seine Aufmerksamkeit zu schenken.

Fazit
No Country for Old Men beeindruckt in jeder Hinsicht. Die Schaupieler sind grandios, die Dialoge sind bemerkenswert, die Kamera und Einstellungen begeistern. Ein absolutes Muss für jeden der Thriller liebt. /dd

alle Bilder © Universal


Cinefreaks Wertung:


 

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Fakten

Originaltitel:No Country For Old Men
Land/Jahr:USA 2007
Genre:Thriller
Regie:Ethan Coen, Joel Coen
Drehbuch:Joel Coen, Ethan Coen
Musik:Carter Burwell
Studio:Universal
FSK:
ab 16
Länge:122 min.
Awards/Preise:80. Oscars: 4 Oscars, unter anderem bester Film
Deutschlandstart:28.02.2008
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Tommy Lee Jones Tommy Lee Jones
als "Ed Tom Bell"
Javier Bardem Javier Bardem
als "Anton Chigurh"
Josh Brolin Josh Brolin
als "Llewelyn Moss"
Woody Harrelson Woody Harrelson
als "Carson Wells"
Kelly Macdonald Kelly Macdonald
als "Carla Jean Moss"
Garret Dillahunt Garret Dillahunt
als "Wendell"
Tess Harper Tess Harper
als "Loretta Bell"

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