Filmkritik zu Die Jagd

Nach der Trennung von seiner Frau arbeitet Lucas daran, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Er kann sich in der kleinen Gemeinde auf seinen Freundeskreis verlassen und findet Erfüllung in seinem Beruf als Kindergärtner. Besonders die kleine Klara, Tochter seines besten Freundes, sucht seine Nähe. Als sich Klara von ihm abgewiesen fühlt, setzt sie beleidigt die Lüge in die Welt, Lucas habe ihr sein erigiertes Glied gezeigt. In Windeseile eskaliert die Situation, die Jagd auf das Freiwild Lucas ist eröffnet. Ein beachtliches Comeback für den Dänen Thomas Vinterberg, der sich nach seinem Durchbruch mit "Das Fest" im Jahr 1998 künstlerisch verstieg und schon als abgemeldet galt. Seine Jagdszenen in Dänemark sind eine Variation von Hitchcocks "Der falsche Mann", die vom kompletten Zusammenbruch der Normalität erzählt und im Stil von "Wer Gewalt sät" in Gewaltausbrüchen kulminiert. Mads Mikkelsen begeistert als unschuldiger Jedermann, der von seiner Umwelt geächtet wird, und wurde in Cannes verdient als bester Darsteller ausgezeichnet.

 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:Jagten
Land/Jahr:Dänemark/Schweden 2012
Genre:Drama
Regie:Thomas Vinterberg
Drehbuch:Thomas Vinterberg, Tobias Lindholm
Studio:Wild Bunch
FSK:
ab 12
Länge:115 min.
Deutschlandstart:28.03.2013

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Schauspieler und Rollen

Mads Mikkelsen Mads Mikkelsen
als "Lucas"
Lars Ranthe Lars Ranthe
als "Bruun"
Susse Wold Susse Wold
als "Grethe"
Ole Dupont Ole Dupont
als "Godsejer / Advokat"

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